| Verbesserung der Qualität

Bewertung von Pflegeheimen

Gespräche mit dem Pflegepersonal sollen die Bewertung erleichtern.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Bewertung der Qualität von Pflegeheimen soll verbessert werden, indem das System der Pflegenoten optimiert wird. Pro Heim soll stichprobenartig die Pflege von 9 Bewohnern (3 aus jeder Pflegestufe) überprüft werden. Verbraucher sollen ein Heim damit leichter beurteilen können.

Die Bewertung der Qualität von Pflegeheimen soll nach Informationen einer großen Zeitschrift zuverlässiger werden. Darauf haben sich die Träger der Heime und die Krankenkassen geeinigt, wie das Magazin schreibt.

Stichprobenartige Prüfungen jeder Pflegestufe

Der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (BPA), Bernd Meurer, sagte der Zeitschrift: «Das System der Pflegenoten wird besser, soweit das mit dem derzeitigen Verfahren möglich ist.» Künftig soll pro Heim stichprobenartig die Pflege von 9 Bewohnern (3 aus jeder Pflegestufe) überprüft werden.

Ausführlichere Gespräche mit dem Pflegepersonal

Die Kontrolleure sprechen dem Bericht zufolge auch ausführlicher als bisher mit dem Pflegepersonal. Verbraucher, die sich über die Qualität der Heime informieren, sollen das Zustandekommen der Noten besser nachvollziehen können. Laut BPA könnte die Bewertung, die jetzt fast durchgehend zwischen den Schulnoten 1 und 2 liegt, etwas stärker differieren. Die Anpassung des Bewertungssystems wurde in einem Schiedsverfahren auf Antrag der Kassen entschieden.

Schlagworte zum Thema:  Pflegeversicherung, Pflegestufe, Pflegeheim

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