19.03.2014 | Pflegestufe durch Gutachter

Termin zur Pflegeeinstufung gut vorbereiten

Bild: Haufe Online Redaktion

Die richtige Einstufung  in eine Pflegestufe ist eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Deshalb ist eine gute Vorbereitung für den Termin mit dem MDK sehr wichtig.

Damit sich der Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK)  ein realistisches Bild machen kann, händigen ihm Angehörige am besten die Kopie eines Pflegetagebuchs aus. In dieses sollten sie mindestens eine Woche alle Schritte eintragen, die bei der Pflege im Alltag anfallen.

Geistige Einschränkungen notieren

Pflegetagebücher gibt es beispielsweise als Vordruck bei den Pflegekassen oder Verbraucherzentralen. Bei einigen Tagebüchern ist es außerdem möglich, geistige Einschränkungen des Pflegebedürftigen zu notieren. Eventuell hat derjenige beim Besuch durch den MDK aber einen besonders klaren Tag. In diesem Fall sollten Angehörige den Zustand des Erkrankten dem Gutachter gegenüber noch einmal ansprechen - und ihm nicht nur wortlos die Aufzeichnungen überlassen.

Weitere Personen zum Termin hinzuziehen

Da Angehörige vor dem Besuch des MDK häufig nervös sind, sollten sie sich Verstärkung holen. Das kann ein weiterer Verwandter sein, der den Pflegebedürftigen gut kennt. Kommt schon ein ambulanter Pflegedienst ins Haus, lohnt es sich, diesen Mitarbeiter hinzuziehen. Er kann sich mit dem MDK professionell austauschen und weiß, welche Gesichtspunkte für die Einstufung wichtig sind.

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Schlagworte zum Thema:  Pflegebedürftigkeit, Pflegebedarf, Pflegeberatung, Medizinischer Dienst

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