13.03.2012 | Leistungen Sozialversicherung

Renten steigen 2,26 % im Osten / 2,18 % im Westen

Die Renten steigen am 1.7.2012 zwar deutlich - aber nicht so sehr wie erwartet: Im Osten bekommen Rentner 2,26 % mehr, im Westen 2,18 %.

Das kündigte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am 12.3.2012 in Hannover an. Sie sprach von einer "guten Nachricht". Im vergangenen Jahr hatte es für die gut 20 Mio. Rentner in Deutschland einheitlich 0,99 % mehr gegeben.

Mit den Rentenerhöhungen werden auch die Rentner an der zuletzt guten Wirtschaftsentwicklung und den Lohnzuwächsen des vergangenen Jahres beteiligt, allerdings eher bescheiden. Der Aufschlag fällt geringer aus als noch am Wochenende erwartet.

Schätzungen waren wohl zu optimistisch

Von der Leyen begründete dies damit, dass die Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zur Lohnentwicklung "schlicht und einfach zu optimistisch gewesen" seien. "Aber das haben Schätzungen so an sich, dass sie nicht punktgenau sind." Nach den Worten der Ministerin gibt es "unter dem Strich eine positive Rentenentwicklung über der Inflationsrate". Sie nannte es eine erfreuliche Entwicklung, dass die Ost-West-Angleichung bei den Renten nicht zum Stillstand gekommen sei.

Renten im Osten holen den Rückstand leicht auf

Durch den etwas höheren Aufschlag im Osten wird sich der Renten-Rückstand zum Westen minimal verringern. Mit der Rentenerhöhung zur Jahresmitte wird sich das Bundeskabinett am 14.3.2012 befassen.

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