| Rente mit 63

Durch Flexi-Rente hohe Beitragsausfälle in der RV

Flexi-Rente in Verbindung mit Rente mit 63?
Bild: Haufe Online Redaktion

Sollte der Renteneintritt flexibler gestaltet werden, würde dies hohe Beitragsausfälle für die Sozialversicherung zur Folge haben. Würden nämlich Rentner weiter beschäftigt und dafür von der Beitragspflicht befreit werden, wäre lt. Schätzung des Arbeitsministeriums mit einem Ausfall mit ca. einer Milliarde EUR für die RV zu rechnen.

Für die Arbeitslosenversicherung seien Ausfälle von bis zu 80 Mio. EUR im Jahr zu erwarten. Das geht aus einer Antwort des SPD-geführten Ministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor.

Der Vorschlag, Arbeitnehmer auf eigenen Wunsch später als gesetzlich vorgeschrieben in Rente gehen zu lassen, war in der Diskussion um die Rente ab 63 für langjährige Beitragszahler aufgekommen. Vor allem die Mittelstandsvereinigung der Union ist dafür.

Flexi-Rente in Rentenpaket nicht vorgesehen

Im Rentenpaket von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ist die Flexi-Rente nicht vorgesehen. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hatte aber mehrfach angedeutet, dass dies ein Punkt sei, in dem die SPD der Union im Gesetzgebungsverfahren entgegenkommen könnte.

Kein Grund zur Diskussion

In der Antwort des Ministeriums auf die Grünen-Anfrage heißt: «Konkrete Vorschläge zur Weiterbeschäftigung von Rentnerinnen und Rentnern werden derzeit im Bundesministerium für Arbeit und Soziales nicht diskutiert.»

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