02.07.2014 | Pflegereform

SPD weiter uneinig bei Pflegevorsorgefonds

Bild: Haufe Online Redaktion

Auch vor der ersten Lesung zum Gesetzentwurf der Pflegereform im Bundestag am 4.7.2014  ist sich die GroKo nicht über alle Reforminhalte einig.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Hilde Mattheis, wendet sich weiter gegen den Pflegevorsorgefonds, obwohl er im Koalitionsvertrag fest vereinbart ist. «Vorsorgen kann man auch, indem man in die Zukunft investiert», sagte sie am 2.7.2014.

Beitragsanhebungen ab 2034 verhindern

Mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr soll in den Vorsorgefonds fließen. Mit dem Geld sollen zu große Beitragsanhebungen ab 2034 verhindert werden, wenn die starken Geburtsjahrgänge 1959 bis 1967 ins typische Pflegealter kommen. Mattheis befürchtet, dass der Fonds angesichts niedriger Zinsen und Inflation real an Wert verliert. Sie hält es für sinnvoller, mit den 1,2 Milliarden Euro pro Jahr 70.000 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen.

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Schlagworte zum Thema:  Pflegereform, Pflegevorsorgefonds

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