23.05.2014 | Pflegereform

Reform benachteiligt Pflegebedürftige nicht

Pflegereform stellt nach Gröhe keinen schlechter
Bild: Haufe Online Redaktion

Bundesgesundheitsminister Gröhe verspricht, dass die Pflegereform Pflegebedürftige nicht schlechter stellen wird. Das Kabinett wird den ersten Schritt der Pflegereform am 28.5.2014 auf den Weg bringen.

Die 2,5 Millionen Bedürftigen haben durch die geplante Umstellung der drei Pflegestufen auf fünf Pflegegrade keine Nachteile zu befürchten, wie der CDU-Politiker der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Freitag) sagte. «Wer heute bereits Leistungen erhält, wird automatisch in die neuen Pflegegrade überführt und erhält weiterhin mindestens die gewohnten Leistungen.»

Zeitplan und Inhalt der Pflegereform

Am 28.5.2014 will das Kabinett den ersten Schritt der Pflegereform auf den Weg bringen. Spätestens 2017 sollen die neuen Pflegegrade eingeführt werden. Bereits zum 1. Januar 2015 plant die Regierung Leistungsverbesserungen, unter anderem mehr Betreuungspersonal in den Heimen (s. Serie v. 21.05.2014).

Erstmals sollen laut Gröhe auch in der Pflegestufe Null pflegende Angehörige Anspruch auf Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Tages- und Nachtpflege bekommen.

Schlagworte zum Thema:  Pflegereform, Pflege, Pflegekasse, Pflegeversicherung, Pflegebedürftigkeit

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