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Höhere Forderungen bei Pflegereform

Länder-Vorschläge zur Pflege greifen zu kurz
Bild: Haufe Online Redaktion

Aus Sicht des Deutschen Pflegerats greifen die Änderungsvorschläge der Länder zur geplanten Pflegereform der Bundesregierung zu kurz.

"Das ist eine Ergänzung, die wichtig und richtig ist, aber es ist viel zu kurz gesprungen", sagte die Vizepräsidentin des Rates, Gisela Bahr-Gäbel. "Das ist nur ein Rumdoktern am bestehenden System."

Forderung nach neuer Definition der Pflegebedürftigkeit

Sie bekräftigte die Forderung der Pflegeorganisationen nach einer neuen Definition der Pflegebedürftigkeit. Diese regelt, wer Anspruch auf welche Art der Pflege hat. Bahr-Gäbel kritisierte, bei der derzeitigen Gesetzeslage komme die Betreuung von Menschen, die ihren Alltag allein nicht mehr strukturieren können, zu kurz.

Nachbesserungen bereits durch Bundesrat angemahnt

Der Entwurf der Bundesregierung sieht vor, dass eine halbe Million Demenzkranke ab Anfang 2013 mehr Geld für die Pflege bekommen. Der Bundesrat hatte vergangene Woche Nachbesserungen angemahnt: Wenn es nach dem Willen des Ländergremiums geht, sollen Demenzkranke flexibler betreut werden können - beispielsweise auch gemeinsam in kleinen Gruppen zuhause.


Schlagworte zum Thema:  Pflegebedarf, Pflegebedürftigkeit, Pflegeleistung, Pflegeversicherung, Pflegereform

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