01.07.2014 | Pflege-TÜV

Verbesserte Prüfung von Pflegeheimen

Pflege-TÜV soll bei Suche nach Pflegeeinrichtungen helfen
Bild: Haufe Online Redaktion

Seit 1.1.2014 sollen Angehörige Pflegeeinrichtungen in Kernbereichen besser einschätzen können. Dies ist das Ziel des optimierten Pflege-TÜV's.

Beim Pflege-TÜV prüfen Experten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen die Pflegeeinrichtungen. Sie vergeben Noten nach Kriterien. Auch bei der Pflegeheimsuche im Internet soll das helfen.

Schärfere Regeln für Pflege-TÜV sollen Transparenz schaffen

Doch das Notensystem gilt als wenig aussagekräftig. Zum 1. Januar wurden schärfere Regeln eingeführt. Sie basieren auf einer Einigung von Heimbetreibern und Kassen. Die Ziele: weniger Bestnoten, mehr Transparenz.

Schlechte Benotung führt nicht zur Abwertung im Pflege-TÜV
So sollen Angehörige besser erkennen können, wie eine Einrichtung in Kernbereichen abschneidet - etwa bei der Abwehr von Druckgeschwüren und Flüssigkeitsmangel. Entfallen ist dafür etwa die Prüffrage: Veranstaltet das Pflegeheim Feste? Eine schlechte Benotung zentraler Punkte führt aber auch weiter nicht zwingend zur Abwertung eines Heims - K.o.-Kriterien gibt es nicht.

Schlagworte zum Thema:  Pflege, Pflegenoten, Teilstationäre Pflege, Vollstationäre Pflege

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