Ziel des neuen Internetportals ist es Migranten zu helfen sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen. Bild: MEV-Verlag, Germany

Ein neues Internetportal des Bundesministeriums für Gesundheit soll Migranten und haupt- und ehrenamtliche Helfer unterstützen sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen. Außerdem werden Fragen rund um die eigene Gesundheit und die Gesundheit von Kindern beantworten.

Das neue Internetangebot ‘Migration und Gesundheit‘ richtet sich laut Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe an Migrantinnen und Migranten, aber auch an haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Zugewanderte nach ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen. "Es hilft, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und beantwortet Fragen rund um die eigene Gesundheit und die Kindergesundheit. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um den Zugang von Migrantinnen und Migranten zur Gesundheitsversorgung zu verbessern."

Migration und Gesundheit: Informationsmaterialien in mehreren Sprachen    

Auf dem Portal werden erstmals gebündelt zahlreiche Informationsmaterialien zu den Schwerpunktthemen "Gesundheitswesen“, "Gesundheit und Vorsorge“, "Pflege“ sowie "Sucht und Drogen“ in mehreren Sprachfassungen zur Verfügung gestellt. Zu dem Angebot gehören zum Beispiel Aufklärungsbroschüren zu Schutzimpfungen, wichtige Hinweise zur Kindergesundheit, zu verschiedenen Früherkennungsuntersuchungen, Informationen über die Versorgung im Krankenhaus und bei Ärztinnen und Ärzten in der ambulanten Versorgung sowie Broschüren zu unterschiedlichen Suchterkrankungen.

Das neue Portal ist am 2.11.2017 an den Start gegangen und kann unter www.migration-gesundheit.bund.de aufgerufen werden.

Portal für Migration und Gesundheit in mehreren Sprachen

Die Einrichtung des Portals geht auch auf den Wunsch verschiedener Migrantenorganisationen zurück. Das Informationsangebot des Portals wird auch mit Unterstützung von Migrantinnen und Migranten stetig erweitert. Neben der deutschen Fassung wird das Portal zunächst in türkischer und englischer Sprache zur Verfügung stehen. Eine Erweiterung des bestehenden Sprachangebotes um die arabische und russische Sprache wird innerhalb kurzer Zeit erfolgen.

Schlagworte zum Thema:  Migration, Gesundheit, Internetportal

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