17.09.2013 | Mehrausgaben im Gesundheitssystem

Teurer: Krankenhausbehandlung, Arzthonorar und Arzneimittel

Für Arzneimittel wird mit Mehrkosten im Milliardenbereich gerechnet
Bild: Haufe Online Redaktion

Bei den Ausgaben für Krankenhausbehandlung, Arzthonorare und Arzneimittel zeichnen sich Mehrausgaben im Milliardenbereich ab. Dem Gesundheitssystem steht ein neuer Kostenschub bevor. Leisten werden die gesetzlichen Krankenkassen, die heute noch über ein Finanzpolster verfügen.

Nach einem Bericht einer Zeitung ist allein bei den Krankenhäusern im kommenden Jahr mit 2,3 Milliarden EUR mehr Kosten zu rechnen. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums bezeichnete dies allerdings als "reine Spekulation".

Forderung nach 2,6 % Aufschlag bei Arzthonorare

Allerdings ist auch bei den Arzthonoraren, über die derzeit noch verhandelt wird, mit einem Aufschlag zu rechnen. Gefordert sind 2,6 % mehr.

Zwangsrabatt für Arzneimittel läuft aus

Mehrausgaben im Milliardenbereich zeichnen sich ebenfalls beim drittgrößten Kostenblock, den Arzneimitteln, ab. Für diese läuft im Dezember der Zwangsrabatt aus, den Schwarz-Gelb von 10 % auf 16 % erhöht hatte und der 2012 den Kostenanstieg um eine Milliarde EUR bremste.

Prämienausschüttung an Versicherte

Gesetzliche Krankenkassen und Gesundheitsfonds zusammen verfügen derzeit über ein Finanzpolster von rund 27,7 Milliarden EUR. Für 2014 werden deshalb wieder mehrere Krankenkassen - darunter auch die TK - Prämien an ihre Mitglieder ausschütten.

Schlagworte zum Thema:  Krankenhausbehandlung, Arzthonorar, Arzneimittel, Gesetzliche Krankenversicherung, Praxisgebühr

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