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Komasaufen endet wieder häufiger im Krankenhaus

Komasaufen endet für Jugendliche häufig im Krankenhaus
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Komasaufen bleibt im Trend: Die Krankenhausbehandlungen für Kinder und Jugendliche nach Alkohol-Exzessen haben zugenommen.

Genau 26.349 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren wurden 2011 wegen Komasaufens wurden stationär in einer Klinik behandelt. Das waren 354 mehr als 2010 - aber 79 weniger als 2009, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am 5.2.2012 mitteilte. Allerdings: Seit Beginn der Statistik im Jahr 2000 nimmt die Zahl bezogen auf 100.000 Einwohner ständig zu. Fast 2 Drittel (62 %) der Patienten sind Jungen und junge Männer.

Alkohol bringt auch Erwachsene ins Krankenhaus

Alkohol spielt aber auch bei den stationären Klinikaufenthalten von Männern und Frauen ab 20 Jahren eine große Rolle. Zwar kamen die meisten der rund 18,8 Mio. Patienten aufgrund von Herzversagen in ein Krankenhaus (380.100). Psychische und Verhaltensstörungen als Alkoholfolge waren aber der zweithäufigste Grund (338.400 Fälle). Auf Platz 3 folgen die Herzerkrankungen Vorhofflattern und Vorhofflimmern mit 262.900 Fällen.

Das Durchschnittsalter aller stationär behandelten Patienten lag bei 54 Jahren. Bezogen auf 100.000 Einwohner gab es 2011 insgesamt 20.828 Behandlungsfälle, das waren 0,7 % mehr als im Vorjahr.

Schlagworte zum Thema:  Krankenhausbehandlung, Alkohol, Statistik

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