10.02.2014 | Zahnuntersuchung bei Kindern

Bessere Zusammenarbeit von Kinderärzten und Zahnärzten

Bessere Vernetzung von Kinder- und Zahnärzten
Bild: Haufe Online Redaktion

Zahnärzte fordern, Kinder bereits ab einem Alter von 6 Monaten regelmäßig in zahnärztlichen Praxen zu untersuchen. Der GKV-Spitzenverband reagiert darauf mit Unverständnis. Zahnärzte und Kinderärzte sollen sich vielmehr besser vernetzen.

Nach Aussage der stellvertretenden Pressesprecherin des GKV-Spitzenverbandes, Ann Marini "gibt es die eine, alles verändernde Maßnahme nicht, um frühkindliche Karies zu reduzieren. Rivalisierende Konzepte verschiedener ärztlicher Professuren helfen da also nicht. Es geht um eine bessere Zusammenarbeit von Kinder- und Zahnärzten, nicht um einen Patienten- und Einnahmewettbewerb. Zahn- und Kinderärzte sollten sich stärker als bisher vernetzen, damit jeder weiß, was der andere tut und Synergien genutzt werden können.“

Klassische Früherkennungsuntersuchungen sollen beim Kinderarzt bleiben

„Gerade weil Karies bei kleinen Kindern kein durchgängiges Problem ist, sondern nur bei bestimmten Elterngruppen auftritt, sollten die klassischen Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 beim Kinderarzt bleiben. Idealerweise kennt er seine jungen Patienten von Geburt an, so dass er früh die Eltern aufklären und beraten kann“, so Ann Marini.

Schlagworte zum Thema:  Zahnarzt, Kinderarzt, Kind

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