06.12.2012 | Impfung

Mit Impfschutz gut durch den Winter

Ein kleiner Pieks kann Erkrankungen vorbeugen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Winterzeit, Erkältungszeit: Nicht immer handelt es sich dabei um einen harmlosen Schnupfen oder einen kurzzeitigen grippalen Infekt. Einen Schutz vor der "echten Grippe" (Influenza) kann die Grippeimpfung bieten. Praxisgebühr fällt dafür keine an.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt hauptsächlich älteren Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren, chronisch Kranken und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Eine Praxisgebühr fällt für den Impftermin nicht an.

Auch für beruflich besonders gefährdete Personen, z. B. medizinisches Personal, wird eine Grippeschutzimpfung empfohlen. Der Arbeitgeber trägt nach arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften die Impfkosten.

Zahl der Grippeimpfungen ist rückläufig

Im Jahr 2011 ließen sich über 11 Mio. gesetzlich Versicherte gegen Grippe impfen, davon waren 7,7 Mio Versicherte über 60 Jahre. Gegenüber den Jahren 2008 (12 Mio.) und 2009 (14 Mio.) mit heftigen Grippewellen gingen die Impfzahlen zurück. Spitzenreiter mit über 2,8 Mio. Grippeimpfungen war 2008 Bayern 2008. In 2009 und 2010 lag Nordrhein-Westfalen mit rund 3 bzw. 2,4 Mio. Immunisierungen an der Spitze.

Der Impfkatalog der GKV ist lang

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für ihre Versicherten die Kosten für einen umfangreichen Katalog Impfleistungen. Derzeit sind Impfungen gegen 16 Krankheiten enthalten. Für welche Impfungen die Kassen die Kosten tragen, richtet sich nach der Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) auf Basis der Empfehlungen der STIKO.

Darüber hinaus bezuschussen einzelnen Kassen auch nicht vom G-BA festgelegte Schutzimpfungen als freiwillige Satzungsleistungen.

Schlagworte zum Thema:  Impfung, Praxisgebühr, Prävention

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