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Hebammen hoffen auf finanzielle Verbesserungen

Die finanzielle Situation der Hebammen ist zum weinen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Kanzlerin lud die Hebammen ein - nun sie kamen. Nach dem Treffen im Kanzleramt hoffen die Hebammen, dass die Bundesregierung sich ihrer Sache annimmt und sich die finanzielle Lage verbessert.

Selbstständige Hebammen beklagten seit längerem, dass sie durch ansteigende Tarife der Berufshaftpflicht in existenzielle Nöte gerieten. «Das Grundsatzproblem der Haftpflichtversicherungen wird in einer Arbeitsgruppe weiter bearbeitet», sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am 25.10.2012 der dpa in Berlin.

Viele sollen mitreden

Dazu sollen ihre Belange in einer ungewöhnlich umfassenden Runde beraten werden. Der Verein «Hebammen für Deutschland» teilte mit, weitere Arbeitsschwerpunkte sollten unter anderem Fragen der Vergütung und der Ausbildung sein. Neben Vertretern der Berufsgruppe sollen die Ministerien für Gesundheit, Familie, Justiz, Finanzen, Arbeit und Soziales an den Beratungen teilnehmen, sowie das Bundeskanzleramt und der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft.

Vergütung wurde bereits angehoben

Hebammen und Krankenkassen hatten sich bereits auf einen Ausgleich für stark steigende Prämien ihrer Berufshaftpflichtversicherung geeinigt. Die Kassen geben damit 1,7 Mio. EUR mehr im Jahr für in der Geburtshilfe tätige freiberufliche Hebammen aus, wie der GKV-Spitzenverband weiter erläuterte. Eine Hebamme bekomme für jede von ihr betreute Geburt im Geburtshaus 25,60 EUR und bei einer Hausgeburt 78 EUR zusätzlich.

Die Hebammen bezeichneten ihre wirtschaftliche Lage aber weiter als bedrückend.

Schlagworte zum Thema:  Hebammenhilfe, Berufshaftpflicht, Hebamme

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