24.09.2014 | Flexiblere Rentenübergänge

GroKo will Teilrente für ältere Arbeitnehmer erleichtern

Weiterhin strittig: Teilrente ab 63 oder früher?
Bild: MEV-Verlag, Germany

Nach der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe zu flexibleren Rentenübergängen zeichnet sich ab, dass die GroKo älteren Arbeitnehmern entgegenkommen will. Sie will die Regelungen für eine Teilrente erleichtern.

Die große Koalition will die Möglichkeiten für eine Teilrente für ältere Arbeitnehmer erweitern. Das zeichnete sich nach der ersten Beratungssitzung einer Arbeitsgruppe von Union und SPD zu flexibleren Übergängen in die Rente am 24.9.2014 in Berlin ab, wie einer Nachrichtenagentur aus Teilnehmerangaben erfuhr.

Hinzuverdienstgrenzen sollen flexibler gestaltet werden

Es hieß, Zuverdienstgrenzen könnten künftig flexibler gehandhabt werden.

SPD-Sozialexpertin Katja Mast sagte der Nachrichtenagentur: «Wir wollen auch die Zeit, bevor die Menschen in Rente gehen, in den Blick nehmen.» Hier könne es etwa auf verstärktes Gesundheitsmanagement in den Betrieben und die Qualifizierung der Beschäftigten ankommen.

Teilrente bereits ab 60 Jahren?
Weiter strittig ist nach der Sitzung den Angaben zufolge die Frage, ob es künftig möglich sein soll, eine Teilrente auch schon vor dem 63. Lebensjahr in Anspruch zu nehmen. Union und Arbeitgeber hatten sich im Vorfeld dagegen positioniert - die Gewerkschaften pochen auf eine Teilrente ab 60 (s. News v. 23.9.2014).
Die Arbeitsgruppe will bis Ende des Jahres Vorschläge präsentieren, die als Grundlage für neue gesetzliche Regelungen dienen sollen. Auch die Sozialpartner sollen einbezogen werden.

Schlagworte zum Thema:  Rente, Hinzuverdienst, Flexi-Rente

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