16.04.2013 | Gesundheitstipp

Auch Frühlingssonne steigert das Hautkrebsrisiko

Die ersten Sonnenstrahlen locken uns ins Freie.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Der Frühling verwöhnt uns mit den ersten Sonnenstrahlen. Wer will da gleich an Sonnenschutz denken? Aber gerade die ersten Strahlen auf sonnenentwöhnter Haut sind gefährlich. Mit dem richtigen Sonnenschutz kann Hautkrebs vorgebeugt werden.

Die Haut sollte langsam an die Frühlingssonne gewöhnt werden. Ungeschützt ist sie nach dem Winter besonders empfindlich und kann deshalb schnell verbrennen. Ein Sonnenbrand führt zu einer schnelleren Hautalterung. Und daneben steigert sich dadurch das Hautkrebsrisiko erheblich, warnt die Deutsche Krebshilfe.

Sonnenschutz durch eincremen?

Alle unbedeckten Hautstellen sollten daher sorgfältig mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Zu empfehlen ist mindestens Lichtschutzfaktor 20. Das gewählte Sonnenschutzmittel sollte vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützen.

Noch besser ist der Aufenthalt im Schatten und schützende Kleidung, zu der den Fußrücken bedeckende Schuhe gehören.

Auch die Augen schützen

Zu einem wirksamen Sonnenschutz, gerade im Frühling, gehört auch eine Kopfbedeckung. Durch eine Schildmütze können auch die Augen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Auch sollte eine Sonnenbrille getragen werden, die diese UV-A- und UV-B-Strahlung abhält. Denn auch die Augen sind sehr empfindlich.

Vorbräunen nützt nichts

Die Krebshilfe rät davon ab, sich auf der Sonnenbank vorzubräunen. Deren Strahlung sei so hoch wie die der Sonne mittags am Äquator. Das schade der Haut und steigere das Krebsrisiko.

Hautkrebsvorsorgeuntersuchung

Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte seine Haut regelmäßig vom Haut- oder qualifizierten Hausarzt untersuchen lassen. Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für die Hautkrebsvorsorgeuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr.

Schlagworte zum Thema:  Prävention, Vorsorgeuntersuchung

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