| Flexi-Rente / Kombi-Rente

Gespräche über flexiblere Übergänge stocken

Verhandlungen über Flexi-Rente
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Bei Union und SPD herrscht noch keine Einigkeit. Die Gespräche über flexible Übergange in die Rente stocken. Es sind noch etliche Fragen zu klären, sagten Vertreter beider Seiten.

Die zuständige Koalitions-Arbeitsgruppe (AG) hatte am 27.11.2014 getagt.

 

 

Gespräche verlaufen konstruktiv

Ursprünglich sollte die AG bis zum Jahresende Ergebnisse vorlegen. Nun soll erst Ende Januar erneut getagt werden. Zuvor solle das Bundesarbeitsministerium unter Ressortchefin Andrea Nahles (SPD) Informationen zu weiteren Detailfragen zusammenstellen. Beide Seiten teilten mit, die Gespräche verliefen konstruktiv.

Einigung bei Kombi-Rente?

Weiter greifbare Einigungsmöglichkeiten gibt es bei der Kombi-Rente. Dabei sollen ältere Arbeitnehmer künftig leichter in Teilrente gehen und mehr als bisher hinzuverdienen können. Zurzeit können Arbeitnehmer bereits ab 63 weniger arbeiten und Teilrente mit Abschlag kassieren. Doch unter den 648. 259 Zugängen in die Altersrente 2013 waren nur 1.624 Teilrentner. Bei 450 Euro Zuverdienst ist Schluss, sollen die Bezüge nicht stark gekürzt werden.

Potenzial Älterer stärken

Unklar ist etwa, ob und wie älteren Arbeitnehmern, die nicht mehr stark belastbar sind, ein früherer teilweiser Ausstieg aus dem Job mit finanzieller Unterstützung ermöglicht werden soll. Im Kern geht es zudem darum, das Potenzial Älterer auf dem Arbeitsmarkt stärker als bisher zu heben.

Schlagworte zum Thema:  Rente mit 63

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