17.04.2013 | Bundesratsinitiative gestartet

Schutz vor psychischen Belastungen am Arbeitsplatz

Bundesrat: Schutz vor psychischen Belastungen am Arbeitsplatz.
Bild: Haufe Online Redaktion

Stress und Druck am Arbeitsplatz nehmen stetig zu. Durch eine Änderung des Arbeitsschutzgesetztes sollen Arbeitnehmer besser geschützt werden. Einige Länder machen sich im Bundesrat für mehr Schutz bei psychischen Belastungen stark.

Die Bundesratsinitiative für mehr Schutz bei psychischen Belastungen am Arbeitsplatz wurde von Hamburg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Bremen gestartet. Die geplante Verordnung solle das Arbeitsschutzgesetz konkretisieren, sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am 16.4.2013.

Arbeitgeber-Leitlinien für psychischen Arbeitsschutz

Die neue Verordnung solle Leitlinien vorgeben, «wie Betriebe die arbeitsbedingte psychische Belastung ermitteln und welche Schutzmaßnahmen sie ergreifen können».

In Hamburg waren nach dem jüngsten DAK-Gesundheitsreport im vergangenen Jahr erstmals psychische Krankheiten mit 20,4 % Hauptursache für Fehltage im Job. Bundesweit liegen psychische Erkrankungen bei den Fehltagen auf dem 2. Platz.

Schlagworte zum Thema:  Psychische Belastung, Bundesrat, Stress, Arbeitsschutzgesetz

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