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Bahr will Pflege-WGs fördern

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will die Gründung von Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten finanziell fördern.

Für solche Pflege-WGs würden jeweils Tausende Euro bereitgestellt, sagte er einer Zeitung am 7.2.2012. In einer WG mit 4 Bewohnern könnten demnach an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3.400 EUR pro Monat zur Verfügung stehen.

Häusliches Umfeld bleibt erhalten

"Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim", sagte Bahr.

Bis zu 20.000 EUR "Gründungsgeld" für eine WG

Zusätzlich sei ein "Initiativprogramm von 30 Mio. EUR" aufgelegt worden, um Umbauten, zum Beispiel im Badezimmer, finanzieren zu können. "Dies sind bis zu 2.500 EUR einmalig pro WG-Bewohner. Maximal könnte eine 4-köpfige Wohngruppe 10.000 EUR bekommen zur bestehenden Förderung von 10.000 EUR, also reden wir über 20.000 EUR, die dann bei Gründung einer Pflege-WG zur Verfügung stehen", betonte Bahr.

Langfristig Kostenersparnis zu erwarten

Für das Budget brauche er keine Zustimmung des Finanzministers: "Das wird aus Beitragsgeldern finanziert. Damit können langfristig auch Kosten gespart werden, weil weniger Menschen in die teurere Heimpflege gehen müssen. Es ist also eine Investition", sagte Bahr.

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