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Ausgleich für Berufshaftpflicht der Hebammen in Kraft

Bild: Haufe Online Redaktion

Laut Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhalten freiberufliche Hebammen mit Geburtshilfe seit 22.8.2014 eine Haftpflichtzulage. Das ist der Ausgleich für ihre gestiegenen privaten Berufshaftpflichtprämien.

Der Ausgleich war erst vor kurzem zwischen dem GKV-Spitzenverband und den maßgeblichen Hebammenverbänden vereinbart worden. Er gilt rückwirkend vom 1.7. 2014 an bis zum 30.6.2015. Insgesamt stellt die GKV 2,6 Millionen Euro dafür zur Verfügung.

Haftpflichtzulage wird gezahlt

Wie in früheren Jahren würden die Kostensteigerungen der Berufshaftpflichtversicherung von den Kassen übernommen, teilte der Spitzenverband weiter mit. Sie würden in diesem Jahr durch Haftpflichtzulagen aufgefangen, die zusätzlich zu den Positionen für Geburtshilfe abgerechnet werden können. Das bedeute etwa, dass eine Hebamme für eine Hausgeburt am Tag neben 707 Euro auch eine Zulage von 132 Euro erhält. Für eine Geburt in einer von Hebammen geleiteten Einrichtung wie einem Geburtshaus betrage die Zulage 68 Euro. Eine Beleghebamme im Krankenhaus im Schichtdienst erhält 8,81 Euro je Geburt als Zulage.

Schlagworte zum Thema:  Hebamme, Berufshaftpflicht

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