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Altersvorsorge nicht auf Hartz-IV anrechenbar

Vermögen in Riester-Verträgen oder in einer betrieblichen Altersversorgung werden nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet.

Erspartes in Riester-Verträgen werde nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet. Gleiches gelte auch für Rücklagen in der betrieblichen Altersversorgung, erklärt die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften. Bedingung sei aber, dass der Sparer vor dem Eintritt in den Ruhestand nicht auf dieses Vermögen zugreifen kann.

Wichtig: Über das Geld darf erst im Rentenalter verfügt werden

Bei Sparern, die weiteres Geld für ihre private Altersvorsorge, zum Beispiel auf Sparbüchern oder in Investmentfonds zurückgelegt haben, sind den Angaben zufolge bis zu 750 EUR pro vollendetem Lebensjahr jeweils für sich und den Partner anrechnungsfrei. Der Freibetrag für dieses Altersvorsorgevermögen betrage je nach Alter pro Person bis zu 50.250 EUR. Der Sparer müsse jedoch auch hier vertraglich vereinbart haben, dass er vor dem Renteneintritt nicht über dieses Vermögen verfügen kann.

 

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