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Koalition plant Erhöhung von Mini-Renten

Viele Rentner müssen von einer sehr geringen Rente ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Bild: Haufe Online Redaktion

Rentner, die von einer kleinen Rente leben müssen, sollen unterstützt werden: Die Koalition plant hier, nachzusteuern. Das ist bereits im Koalitionsvertrag vorgesehen und soll nun in die Tat umgesetzt werden.

Nach dem Koalitionskrach um ein von der SPD gefordertes Sozialpaket für bedürftige Deutsche will Schwarz-Rot wie versprochen bei den Renten aktiv werden. «Wir werden etwas für die Rentner tun müssen, die sehr geringe Renten beziehen und nur sehr schwer ihren Lebensunterhalt bestreiten können», sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder am 3.3.2016.

Solidarische Lebensleistungsrente bereits im Koalitionsvertrag thematisiert 

Dieses Bekenntnis zu der bereits im Koalitionsvertrag verankerten «solidarischen Lebensleistungsrente» für Versicherte mit kleiner Rente nach 40 Beitragsjahren wurde in der SPD als Zeichen der Entspannung aufgenommen.

HinweisKoalitionsvertrag zu Lebensleistungsrente

Die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Christine Lambrecht, sagte, wegen der Flüchtlingskrise dürften nicht Projekte aus dem Koalitionsvertrag in Frage gestellt werden, die die Schwachen in der Gesellschaft stützten: «Lebensleistungsrente, Rentenangleichung Ost/West und das Bundesteilhabegesetz: darauf hat auch Herr Kauder zu Recht hingewiesen», sagte Lambrecht.

Noch keine Details zur Rentenerhöhung bekannt 

Details zu Kosten und Rentenanhebung wollte Kauder nicht verraten: «Darüber werden wir sprechen.» Im Koalitionsvertrag heißt es, besonders Geringverdiener und Menschen, die Angehörige gepflegt oder wegen Kindererziehung wenig Rentenpunkte sammeln konnten, sollten höhere Leistungen bekommen. 

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Schlagworte zum Thema:  Rente, Rentenanpassung, Koalitionsvertrag

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