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Lückenhafte Versorgung auf dem Lande wegen Ärztemangel

Zu wenig Ärzte haben ihren Sitz in ländlichen Regionen.
Bild: Haufe Online Redaktion

In ländlichen Regionen herrscht Ärztemangel. Doch die bisherige Maßnahmen, wie z. B. die neue Planung des Ärztenetzes, scheinen nicht zu greifen. Entsprechende Planungen zur Niederlassung von Ärzten werden noch nicht optimal umgesetzt.

Trotz neuer Gesetze und einer neuen Planung des Ärztenetzes in Deutschland droht der Kampf gegen den Ärztemangel auf dem Land zu scheitern. Davor warnte der Chef des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken, Josef Hecken.

Krankenkassen planen Arztsitze

Verantwortlich dafür seien die Kassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen in den einzelnen Ländern. In ihren regionalen Gremien müssen sie die zu Jahresbeginn bundesweit in Kraft getretene Planung des Ausschusses umsetzen, wo sich welche Ärzte niederlassen können. Doch sie nutzten ihre Möglichkeiten viel zu wenig, etwa um Arztsitze dort vorzusehen, wo sie besonders gebraucht werden. «Wenn das nicht geschieht, droht das Ziel, die ländliche Versorgung abzusichern, in unerreichbare Ferne zu rücken», sagte Hecken.

Lückenhaft: Grundversorgung durch Allgemeinärzte

Bereits heute gibt es laut dem Deutschen Hausärzteverband weniger Allgemeinärzte in Deutschland als angenommen. Rund 50.000 Hausärzte gebe es auf dem Papier, sagte der Verbandsvorsitzende Ulrich Weigeldt. «Von denen sind allerdings 15 bis 20 % nicht wirklich hausärztlich tätig, sondern bediene bestimmte Schwerpunkte.» Die Grundversorgung der Menschen habe auch deshalb bereits große Lücken.

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