23.11.2011 | Wirtschaftsrecht

Jahresende in Sicht: jetzt Forderungen eintreiben oder Verjährung verhindern!

Zum Ende des Jahres haben Anwälte Hochkonjunktur. Für sie, Kaufleute und Gläubiger aller Art beginnt der Wettlauf mit dem Kalender, um Verjährung von Forderungen abzuwenden. In Buchhaltungen wird gesichtet, was an Außenständen bedroht ist. In Kanzleien tauchen neben bekannten Mandanten neue Hilfesuchende auf und das Fax läuft auf vollen Touren.

Jährlich gehen Unternehmen Millionenbeträge durch die Nichtbeachtung der Verjährungsfristen von Zahlungsansprüchen verloren. Es gibt viele Verjährungsfristen und -zeitpunkte, aber ein wichtiger Stichtag ist immer wieder der 31. Dezember.

Höchste Zeit also auch in diesem jahr, alte Forderungen zu sichten, einzutreiben oder geltend zu machen, um die drohende Verjährung zu verhindern.

 

Verjährung rechtssicher verhindern: Hemmen oder Unterbrechen?

Besonders bei wichtigen und umfangreichen Forderungen sollte der Anwalt einbezogen werden, wenn Verjährung im Raum steht.

Es gilt nicht nur - angesichts unterschiedlicher Verjährungsfristen - den richtigen Verjährungszeitpunkt festzustellen. Es gilt vor allem, die Verjährung rechtssicher abzuwenden, sei es durch Hemmung der Verjährung oder Unterbrechung, sei es durch Klageerhebung oder Mahnbescheid.

 

Manchmal reichen Verhandlungen und der Beginn von Ratenzahlungen

Sicher soll es sein, nicht unnötig teuer, aber auch nicht mit Fluschäden wie Kosten oder vergrätzten Geschäftspartnern verbunden, wenn auch Verhandlungen oder Ratenzahlungen in Betracht kämmen.

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