10.02.2012 | Trinkwasser

Trinkwasserrohre aus Blei: Grenzwert wird Ende 2013 verschärft

Wasser ist Leben, doch wenn zuviel Blei darin ist, kann das Leben ungesünder werden, wenn nicht sogar kürzer ausfallen. Aus diesem Grund werden die Grenzwerte für Blei im Trinkwasser nächstes Jahr verschärft und in einigen Bundesländern werden Untersuchungsprogramm aufgelegt.

Der Grenzwert für Blei in Trinkwasser wird verschärft,

  • Zurzeit darf ein Liter Trinkwasser maximal 25 Mikrogramm Blei enthalten.
  • vom 1. Dezember 2013 an sind nur noch 10 Mikrogramm je Liter zulässig.

Ob ein Haus möglicherweise zu erneuernde Bleileitungen enthält, hängt vor allem vom Baujahr ab.

 

Thüringer Gesundheitsministerium überprüft Häuser

Das Thüringer Gesundheitsministerium hat im Blick auf diese Problematik nun ein Untersuchungsprogramm aufgelegt mit dem ziel, Trinkwasserleitungen aus Blei aufzuspüren.

 

Welche Baujahre neigen zu Bleirohren?

Bei Häusern, die nach 1973 gebaut wurden, ist es nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums unwahrscheinlich, dass Bleirohre eingebaut wurden. Bei Gebäuden, die vor 1945 gebaut und deren Leitungen nicht saniert wurden, sind Bleirohre wahrscheinlich.

In Häusern aus der Zeit zwischen 1945 und 1973 sind Wasserrohre aus Blei zumindest möglich.

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