| Immobilie im Ausland

Ferienhaus in Frankreich? Französischer Gesetzentwurf droht mit neuer Steuerlast

Nicht wenige Deutsche sind Eigentümer eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung in Frankreich. Doch die Freude daran könnte bald getrübt werden: Die französische Regierung brachte jetzt einen Gesetzesentwurf heraus, der eine Steuerzahlung auf Immobilien von Ausländern vorsieht.

Französischen Steuerreform soll ausländische Immobilieneigentümer belasten

Der geplante Gesetzesentwurf ist Teil der französischen Steuerreform und muss noch vom französischen Parlament verabschiedet werden.

Tritt die Neuregelung für Immobilien von Ausländern, die in Frankreich Eigentümer einer Zweitwohnung sind, in Kraft, werden Steuern in Höhe von 20 Prozent des Mietwerts fällig.

 

Vermietung wird unterstellt

Ob die Wohnung nicht vermietet wird, spielt dabei keine Rolle. Das französische Finanzamt wird davon unabhängig einen Mietwert schätzen und die Steuern dementsprechend festsetzen.

Eigentümer einer Zweitwohnung in Frankreich, sollten gegen den französischen Steuerbescheid mit einem Einspruch vorgehen. Die Gerichte werden wohl in den nächsten Jahren klären müssen, ob eine solche Steuer für Bürger der EU nicht gegen den Freizügigkeitsgedanken verstößt.

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