| Streit um Anwaltshonorar

Kachelmann verliert Prozess gegen Verteidiger

Kachelmann-Verteidiger bekommt Anwaltshonorar
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wettermoderator Jörg Kachelmann ist mit einer Klage gegen seinen ehemaligen Verteidiger gescheitert. Er hatte auf Rückzahlung von 37.000 Euro Anwaltshonorar vor dem LG Köln geklagt.

Eine Zivilkammer des Landgerichts Köln wies Kachelmanns Klage am Mittwoch jedoch als unbegründet zurück (Az:20 O 49/12). Obendrein sprachen die Richter dem Ex-Verteidiger, der Widerklage gegen den Moderator erhoben hatte, 14.865 Euro zu. Dieses Geld kann Birkenstock nun als Nachzahlung von Kachelmann verlangen.

Gütliche Einigung gescheitert

In einer mündlichen Verhandlung hatten die Kölner Richter zunächst eine gütliche Einigung zwischen den Prozessparteien angeregt, die aber nicht zustande kam. Kachelmann hatte Birkenstock in seinem Vergewaltigungsprozess, in dem er letztlich freigesprochen wurde, das Mandat entzogen. Gründe dafür wurden nicht bekannt. Birkenstock hatte Kachelmann nach dessen Inhaftierung vertreten und erreicht, dass Kachelmann aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Danach übernahm der Hamburger Strafverteidiger Johann Schwenn bis zum Freispruch die Verteidigung des Wettermoderators.

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