04.09.2013 | Top-Thema Software für Unterwegs

Festplattenverschlüsselung kann sinnvoll sein

Kapitel
Bild: Haufe Online Redaktion

Sie ist ein oft übersehener Empfangskanal für sensible, schützenswerte Daten, die im Postfach relativ leicht für jeden zugänglich sind, der das Notebook in die Finger bekommt. Daher sollten Steuerberater und Wirtschaftsprüfer über eine Festplattenverschlüsselung nachdenken, um die dort abgelegten Daten angemessen zu schützen.

„Werden sensible Daten auf den Festplatten des Notebooks gespeichert, ist eine Festplattenverschlüsselung aus unserer Sicht ein Muss“, erklärt Benedikt Leder von der Datev.

Verschlüsselungen und Datensicherheit spielen eine große Rolle

Das Nürnberger Unternehmen hält für die Datensicherheit weitere Angebote bereit: „Midentity Comfort“ etwa ist eine Lösung, die alle vertraulichen und schützenswerten Daten verschlüsselt und in einem lokalen Datensafe auf der Festplatte des Notebooks ablegt. Alle Zugangsinformationen und Passwörter sind ebenfalls verschlüsselt auf dem zugehörigen USB-Stick abgelegt.

Eine noch höhere Sicherheit und größeren Komfort bietet eine Verschlüsselung des gesamten Festplatteninhalts inklusive aller Systemdateien: Das so gesicherte Notebook startet erst nach dem Einstecken von Datev Midentity in den USB-Port des Notebooks und der Eingabe der entsprechenden PIN. Die sichere Verschlüsselung und Entschlüsselung der Daten geschieht unbemerkt im Hintergrund. Damit können Daten nicht in die Hände Unbefugter geraten, falls der Laptop gestohlen wird oder verloren geht.

Apps für besserer Beratungstätigkeit

Auf die Verbesserung der Beratungstätigkeit der Kanzleimitarbeiter zielt die kostenlose Datev-App ab, die Inhalte für die Darstellung auf den Bildschirmen von I-Phone, I-Pad oder I-Pod Touch aufbereitet. Damit kann man aktuelle Meldungen rund um Wirtschaft, Steuern, Wirtschaftsprüfung und Recht abrufen oder sogenannte Schnellrechner nutzen, die beim Mandanten vor Ort eine Ersteinschätzung zu steuerlichen, finanzmathematischen und kaufmännischen Fragen ermöglichen. Daneben ermöglicht Datev den mobilen Zugriff auf Lexinform und die Infodatenbank. „Aufgrund der Verbreitung bei den Datev- Kunden steht zunächst IOS im Fokus, der Implementierungsansatz ist jedoch offen für weitere Plattformen“, erklärt Leder.

Derzeit müssen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, die Smartphones und Tablets mit Android oder Windows als Betriebssystem einsetzen, noch auf das Browser-basierte Angebot der Datev ausweichen. Sein Funktionsumfang ist mit dem der Datev-App für Apple-Geräte vergleichbar.

Schlagworte zum Thema:  Datensicherheit, Mobile Datenträger, App, Kanzleisoftware

Aktuell

Meistgelesen