04.09.2013 | Top-Thema Software für Unterwegs

Daten werden extra für den Smartphonezugriff aufbereitet

Kapitel
Bild: Haufe Online Redaktion

Simba schiebt die Daten mittels Push-Service vom Kanzleiserver auf die Serverplattform, wo sie für die schlanke Datenübertragung für Smartphones vorbereitet werden.

„Damit werden zwei Ziele erreicht: der Kanzleiserver muss für die Smartphone-Zugriffe nicht im Internet verfügbar gemacht werden, sodass typische Angriffsszenarien ins Leere laufen. Außerdem wird durch die geringe Datenmenge, welche zum Smartphone übertragen wird, der Datentarif des Anwenders geschont“, erklärt die Simba-Marketingleiterin.

Keine begrenzte Datenmenge

Der effiziente Umgang mit der Datenmenge sei wichtig, da bislang die meisten Smartphone-Tarife die UMTS/LTEÜbertragungsgeschwindigkeit reduzieren, sobald eine vertraglich festgelegte monatliche Datenmenge verbraucht ist. Auch bei Wolters Kluwer Software und Service im rund 20 Kilometer nördlich gelegenen Ludwigsburg sieht man eine steigende Nachfrage nach mobilen Zugangsmöglichkeiten zu Steuerberater- und Wirtschaftsprüferanwendungen. „Derzeit sind es vor allem die Informationsabfragen, die bei den Benutzern im Fokus stehen“, berichtet Geschäftsführer Andreas Hermanutz. „Aber es ist auch ein Trend erkennbar, dass mobile Geräte wie I-Pads zunehmend für die operative Arbeit mit der Software genutzt werden.“ Daher will Wolters Kluwer Software und Service der Datensicherheit einen sehr hohen Stellenwert einräumen.

Seit geraumer Zeit bietet das Unternehmen seinen Kunden an, den mobilen Zugriff auf die Addison-Software mit „Addison 2 go“ zu schützen. Dabei stellt ein USB-Stick und eine Hardwarebox, die im Serverraum der Kanzlei installiert wird, eine sichere Verbindung zwischen dem Notebook und der Anwendung her. Beim Gespräch mit dem Mandanten oder beim Buchen von Belegen des Mandanten vor Ort kann man damit über eine gesicherte Datenverbindung auf die Kanzleisoftware zugreifen.

Addison 2go

Addison 2go arbeitet auch mit I-Pad und I-Phone, geschützt durch die Apple-Sicherheitsmechanismen. „Bei der Nutzung via I-Pad und I-Phone steht der Abruf von Informationen im Vordergrund“, erklärt Hermanutz. „Mit anderen mobilen Geräten kann man derzeit Addison 2go nicht nutzen. Hier besteht aktuell kein Bedarf.“ Ganz neu auf dem Markt sind die Addison Mobile Reports. Damit lassen sich betriebswirtschaftliche Auswertungen und Analysen wie beispielsweise die monatliche Erfolgsrechnung mit Vorjahresvergleich und Veränderung, Analysen der Erträge und Aufwendungen sowie die Analyse der Liquiditätsentwicklung anschaulich und interaktiv auf den mobilen Geräten der Mandanten anzeigen. Derzeit unterstützt Mobile Reports Smartphones und Tablets mit IOS oder Android. „Aus Sicherheitsgründen bleiben die Daten auf dem Online-Portal des Mandanten und werden nur mit entsprechender Authentifizierung auf den mobilen Geräten angezeigt“, sagt Hermanutz.

Vorsicht bei der Datensicherung

Damit weist der Addison-Geschäftsführer auf einen wichtigen Sicherheitsaspekt hin: Wer mit mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets auf Steuerkanzleidaten zugreift, sollte darauf achten, dass keine Daten auf dem Gerät selbst gespeichert werden. Das gilt generell, ganz besonders aber dann, wenn die Geräte auch privat zum Einsatz kommen. Das Risiko, dass Unbefugte Einblick in die sensiblen Daten erhalten, wäre ansonsten zu groß. Diese Vorsichtsmaßnahme ist auch für die Arbeit mit Notebooks anzuraten. Dabei sollte man nicht nur die Kanzleisoftware im Auge behalten. Auch die E-Mail-Kommunikation bedarf besonderer Beachtung.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Datenträger, App, Kanzleisoftware

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