04.09.2013 | Top-Thema Software für Unterwegs

Apps - hohe Nachfrage bei Beratern

Kapitel
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Datev net pro mobil, das die Anbindung von mobilen Endgeräten an die Kanzleien bewerkstelligt, ist ebenfalls noch auf IOS-Geräte von Apple beschränkt.

„Die Vorbereitung der Ausweitung auf Android läuft“, sagt Leder. „Unabhängig davon wird bereits seit einigen Jahren die Unterstützung der eigenständigen Blackberry-Plattform über den Blackberry- Enterprise-Server im Kundenbetrieb angeboten, etwa im Rahmen von Datevasp.“

Die Sicherheitsstrategie von Datev net pro mobil kombiniert Zertifikate auf den registrierten mobilen Endgeräten und Sicherheitsrichtlinien mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung, bestehend aus Wissen und Besitz. Die Datev selbst setzt dabei auf die Nutzung bestehender Sicherheitskomponenten wie VPN-Client und Mobile-Device-Management- System-Client in Kombination mit der technikneutralen Übermittlung einer SMS-TAN auf ein beliebiges Mobiltelefon, das die Besitzkomponente darstellt.

Bei HMD-Software im bayerischen Andechs hat man sich schon auf die steigende Bedeutung mobiler Geräte im Kanzleialltag eingestellt – dennoch zeigt man sich überrascht: „Die hohe Nachfrage der Steuerberater verblüfft mich“, sagt Martin Moser, HMD-Aufsichtsratsvorsitzender. „Alles was HMD unter dem Oberbegriff ‚my Kanzlei‘ anbietet, gibt es als App.“

Zunächst sind die Apps nur für Apple-Geräte verfügbar. Im Laufe des Jahres werden auch Android-Smartphones und Tablets ins HMDKonzept integriert. „Unsere Apps sind ausschließlich auf den Mandanten ausgerichtet“, erklärt Moser. „Er kann damit alles erledigen, was er mit der klassischen Online-Einwahl kann. Auch Buchungen mit unserer neuen ‚Net Buchhaltung‘ sind möglich.“

Schlagworte zum Thema:  Android, DATEV, Mobile Datenträger, App, Kanzleisoftware

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