08.11.2013 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Fündig geworden
Bild: Haufe Online Redaktion

Der neueste Internettauchgang für Juristen führt in die Albtraumniederung des Justizirrtums und ins Asylrecht. Weiter geht es zu einer Lerncommunity für Studenten und Referendare. Außerdem geht es um die Beschimpfung von Juristen und um Mandate, die besser platzen.

1. Unerwünscht: Homosexuelle sind in vielen Ländern Ressentiments ausgesetzt. Doch es gibt qualitative Unterschiede. Homosexuelle Flüchtlinge aus Ländern, wo Homosexuelle der Strafverfolgung ausgesetzt sind, haben laut Genfer Konvention und EuGH einen Anspruch auf Asyl.

2. Unzufrieden: Mandantenbindung ist ein Schlüssel zum Erfolg. Trotzdem kann und muss nicht jedes Mandat angenommen bzw. gerettet werden.

3. Unvorbereitet: Der Juristenberuf mag manchmal interessant sein, das Pauken für das Staatsexamen ist dagegen oft öde. Etwas mehr Spaß könnte das Üben mit einer neuen Website (ge)machen/t (haben).

4. Unschuldig: Einem Justizirrtum zum Opfer zu fallen, ist ein verbreiteter heimlicher Albtraum, ähnlich Edgar Allan Poes Geschichten zum lebendig begraben werden. Wird dann ein solcher Irrtum aufgeklärt (Update 28.04.2014: Der Link funktioniert leider nicht mehr), wundern sich wiederaufnehmende Richter und das Publikum in der Rückblende oft, wie anscheinende unbekümmert über Alarmsignale der Unschuld hinweggebrettert wurde.

5. Unbeliebt: Machen wir uns nichts vor - Juristen sind unbeliebt. Wie unbeliebt sie sind, ist aber immer wieder überraschend und gelegentlich possierlich zu lesen.

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Vgl. auch unsere früheren Surferträgen im Internet:

Agenda 3 mit den Fundstücken zu Geflogen, Gemanagt, Gelacht, Gepunktet und gefahrgeneigt

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Flüchtlinge