15.11.2013 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Fünfig geworden
Bild: Haufe Online Redaktion

Beim Tauchgang im Internet stießen wir diese Woche überall auf den Ex-Bundespräsident, der seinerseits auf der Suche nach der verlorenen Ehre ist. Außerdem trafen wir auf einen schwer zu überzeugenden Richter a.D., einige Kiffer und die niemals zu unterschätzende Bedeutung des letzten und des allerletzten Wortes.

1 Ungeklärt: Der Mann hat viel verloren oder hat er es verschenkt? Jetzt geht es noch um knapp 800 EUR und die verlorene Ehre des Christian Wulff.

2. Unentgeltlich: Um einem hartnäckigen Gläubiger zu entgehen, wird gelegentlich Arbeitseinkommen verschleiert und eine Dienstleistung als unentgeltlich ausgegeben. Damit kann eine Zwangsvollstreckung aber nicht einfach ausgehebelt werden.

3. Ungerührt: Fehlurteile und Justizirrtümer sind nicht völlig auszuschließen. Sie sind nicht nur fatal für zu Unrecht Verurteilen. Offensichtlich stellen sie auch für die Fehlentscheider eine Herausforderung dar.

4. Ungesagt: Das Recht des Angeklagten auf das letzte Wort ist nicht nur eine nette Geste oder eine häufig gesehene Spielfilmsequenz, das vergessen des letzten, insbesondere aber des allerletzten Wortes ist auch ein Ass im Ärmel bei der Suche nach einem Revisionsgrund.

5. Ungesund: Selbst wenn eine große Lebensmittelkette die Kiffer als kommende Konsumentengruppe umwirbt - das Bundesverwaltungsgericht bleibt reserviert. Wer kifft & trinkt, der gilt als fahrungeeignet, auch wenn er nicht gleichzeitig fährt.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Vgl. auch unsere früheren Surferträgen im Internet:

Agenda 4 mit den Fundstücken zu unerwünscht, unzufrieden, unvorbereitet, unschuldig, unbeliebt.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Recht