27.03.2015 | Was Sie wissen sollten

Fünf Fundstücke für Juristen

Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus? Das stimmt nicht immer, denn es kommt unter Juristen immer wieder zu ausdrucksstarken Beleidigungen. Mit “Schmalspurjuristin" lief sich ein Anwalt nur warm für Verbalinjurien im Gegenwert von 3000 Euro Geldstrafe. Warmlaufen für seinen Verein könnte sich bald wieder ein ehemaliger Bundesliga-Torwart. Er klagte jenseits der Höchstbefristungsdauer erfolgreich auf Entfristung seines Arbeitsvertrags - noch ein Arbeitsfeld, auf dem mit Befristungen jongliert wird.

Befristung im Profi-Fußball: Arbeitsrechtliche Befristung gerät zunehmend unter gerichtlichen Beschuss. Nun hat ein ehemalige Bundesliga-Torwart vor dem Arbeitsgericht die Entfristung seines Vertrags erklagt - Zeitenwende im Profifußball?

Drohung mit der SCHUFA: Vodafone darf bei Mahnungen keinen Druck mit Halbwahrheiten über eine angebliche Pflicht zur SCHUFA-Meldung machen.

Widerrufsbelehrung auf der Rückseite? Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen ermöglichen Vertragsparteien noch lange die Flucht aus einem ungeliebten Vertrag. Die Platzierung der Belehrung auf der Rückseite reicht dafür allerdings nicht aus.

Neue BGH-Präsidentin zu Vorratsdatenspeicherung und Leihmüttern: Bettina Limperg, seit 2014 Gerichtspräsidentin am Bundesgerichtshof, nimmt Stellung zu aktuellen Rechtsthemen.

Hänschen Klein klimpern? Nicht mal das traute ein Anwalt einer Amtsanwältin auf der Klaviatur des Rechts zu. Dafür wurde er wegen Beleidigung mit 3000 Euro Geldstrafe belegt. Ein teures Bonmot, doch er lehnte es ab, sich alternativ zu entschuldigen. ...............................................................................................................................

Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet in der Agenda 65 mit den Fundstücken:

Schockwerbung ist verboten: Nun hat es die Schläger-Kaffeetasse als Kanzleiwerbung bis zum Bundesverfassungsgericht geschafft.

Dichtes Auffahren auch: Wer beim Autofahren den Mindestabstand ignoriert, dem droht ein Fahrverbot. Ausreden überzeugen Gerichte selten.

Geschäftsmodell Rundum-Beratung:  Anwälte sollten die Rundum-Beratung ihrer Mandanten umso stärker kultivieren.

Beratung pro bono: Jurastudenten der Bucerius Law School beraten Mittellose umsonst.

Welcher Anwaltstyp sind Sie? Testen Sie Ihr Rollenbild. Saul Goodman oder Matlock? Turnschuhe oder Krawatte?

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Juristen, Richter