27.02.2015 | Was Sie wissen sollten

Fünf Fundstücke für Juristen

Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Gut verdienen und als kämpferischer Jurist wahrgenommen werden - seit "Petrocelli" der Traum aller Jurastudenten. Doch manche schaffen nicht mal eins davon: Mal leidet der Ruf, mal leidet die Kasse. Bescheidenheit lockt keine Mandanten an, Fließband-Widersprüche versauen nicht nur das eigene Image. Da freut es doch, wenn einige "Dickschiffe" unter den Kanzleien Solidarität zeigen und ein eigenwilliger Anwalt von einer Nebenrolle in eine Hauptrolle aufsteigt.

1. Erfolgsanzeigen vom Anwalt:  Anwaltliches Werben wird immer offensiver. Durch eine Änderung der BRAO darf demnächst wohl auch auch mit Umsatz- und Erfolgszahlen "getrommelt" werden.

2. Solidarische Anwälte: Um für Unternehmensanwälte den Verbleib im Versorgungswerk zu sichern, ist eine Änderung der BRAO in Arbeit. Auf Aufforderung des Verbandes der Unternehmensjuristen (BUJ)  zeigen sich nun Großkanzleien solidarisch. Zahlreiche Top-Kanzleien werben für die Anerkennung der Justiziare und unterstützen eine Kampagne gegen einen Vorschlag der Bundesrechtsanwaltskammer.

3. Gierige Anwälte: Abmahnmissbrauch war gestern - der erwerbsinnige und effiziente Anwalt produziert heute Hartz IV -Widersprüche am Fließband??? Schwarze Schafe sterben niemals aus.

4. Anwalt und Außenwirkung: Wie muss sich dagegen eine Rechtsanwalt präsentieren, um als Traumkandidat im Heer von Anwälten und Kanzleien rüberzukommen?

5. Kult-Anwalt in Sicht: Einer hat es schon geschafft - aus einer Nebenrolle in "Breaking Bad" hat sich der eigenwillig und unkorrekte Anwalt Saul Goodman nun zum Hauptdarsteller einer eigenen Serie "Better Call Saul" entwickelt und ist auch schon zur Werbeikone avanciert.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet in der Agenda 61 mit den Fundstücken:

Gefälschte Rechnungen: Wie Helge Aschenbach 23 Millionen Euro am Kopierer verdiente.

Auf eine Zigartte mit Dieter Bohlen und Prinz Ernst August?: Lucky Strike  wirbt mit Prominenten Namen - und darf das auch.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Mitarbeiter bei Verdacht auszupionieren ist rechtswidrig. Sherlock Holmes meets Bundesarbeitsgericht.

Hoch hinaus: Dachte sich eine junge Frau und kletterte das Freiburger Martinstor hinauf. Das Städtische Gebäudemanagement ist verägert.

Monster-Lecker ist die Monsterbacke: "So wichtig wie das wie das tägliche Glas Milch"!? Nicht alle halten diesen Werbe-Slogan für Monster-Super.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Juristen, Richter