06.02.2015 | Was Sie wissen sollten

Fünf Fundstücke für Juristen

Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Lange hat es gedauert, bis aus deutschen Gesetzbüchern das Züchtigungsrecht verschwand. Das des Ehemannes wurde 1928 aufgehoben (in Bayern erst 1947). Das der Eltern endete gem. § 1631 Abs. 2 BGB im November 2000. Kehrt es nun via Kirchenrecht für die Eltern mit Papst Franziskus zurück? Außerdem interessant: die Ähnlichkeit von Anwälten mit Psychopathen und  111 Gründe, sie zu hassen.

1. Ausreisewillige Islamisten: Um Terroranschlägen von Islamisten vorzubeugen, wird bei der geplanten Anti-Terror-Gesetzgebung die Strafbarkeit vorverlagert.

2. Autsch! Kindererziehung nach Kirchenrecht: Papst Franziskus hat sich nach der Ahndung von Beleidigungen der Kindererziehung zugewandt, gewaltfrei war gestern.

3. A-Mandanten: Damit die Kanzlei solide schwarze Zahlen schreibt, sollten Anwälte ihre A-Mandanten im Auge behalten.

4. Allein unter Idioten? BGH-Richter Thomas Fischer polarisiert. Sein noch junger Blog zieht, wie erwartbar, schon gereizte Aufmerksamkeit auf sich.

5. Anti-Anwältebuch 2: Auf kaum einer Berufsgruppe wird so gerne rumgehackt, wie auf den Anwälten - schon wieder ein neues Buch über ihre hassenswerten Seiten.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet in der Agenda 60 mit den Fundstücken:

Die fahrlässige Gutachterin: 50 000 EUR Schmerzensgeld muss eine leichtfertige psychologische Gutachterin zahlen.

Die trennungswillige Sparkasse: Banken können sich nicht einfach aus hochverzinslichen Sparverträgen verabschieden.

Die untadelige Polizei: Warum wird nach gewalttätigen Demonstrationen fast nie gegen die Polizisten ermittelt?

Der insolvente Mandant: Wie können sich Kanzleien dagegen schützen, auf ihren Honorarforderungen sitzen zu bleiben?

Der unschuldige Exhibitionist: Ein hochroter nackter Mann in der Öffentlichkeit muss nicht immer ein Exhibitionist sein.

Haufe Online Redaktion

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