09.01.2015 | Was Sie wissen sollten

Fünf Fundstücke für Juristen

Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten" (Goethe). Doch das ist zu Zeiten der Globalisierung nicht mehr leicht. Darum sollte man die Gesetze kennen, die in der Gegend gelten, wo man lebt und zugelassen ist, hierzu die Neuregelungen 2015. Aber selbst wer geltendes Recht kennt und akzeptiert, kann auf verlorenem Posten stehen. So wie mancher Staatsanwalt, der die Beweismittel-Masse in Form von Festplatten nicht mehr bändigen kann.

1. Gesetzesänderungen in 2015: Zum Jahresbeginn trat eine Vielzahl von Neuregelungen in Kraft - hier der Überblick.

2. Staatsanwälte versinken in Datenflut: Da Strafverfahren heute oft eine Fülle von elektronischen Daten als Beweismittel mit sich bringen, werden manche Staatsanwaltschaften unter Festplatten begraben. Das bringt sie an die Grenzen ihrer Funktionsfähigkeit.

3. Syndikus-Verfassungsbeschwerde vor BVerfG: Das BSG und die gesetzliche Rentenversicherung will die Unternehmensjuristen heim in die "Gesetzliche" holen. Nun setzt sich das Bundesverfassungsgericht mit Fragen der Berufsfreiheit und des Vertrauensschutzes auseinander.

4. Examensklausuren-Händler (ge)steht vor Gericht: Wie rutschte der Richter in den Handel mit Jura-Klausuren?

5. Postlaufzeit lähmt Rechtsmittel: Wenn der Postmann einmal bummelt und die eingeschriebene Beschwerde gegen die Aufhebung der Bewährung etwas länger unterwegs ist  - darf dies das Rechtsmittel gefährden?

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet in der Agenda 56 mit den Fundstücken:

1. Letztes Weihnachten im Versorgungswerk: Für viele angestellte Rechtsanwälte heißt es in 2015 - zu Recht oder zu Unrecht - Versorgungswerk ade.

2. Heftiger vorweihnachtlicher Strafbefehl: Eigentlich sollte Marco Reus gut zu Fuß sein, dass er trotzdem ohne Fahrerlaubnis Auto fuhr, kostet ihn 540.000 Euro.

3. Strafanzeige gegen Bush & Co.: Gregor Gysi hat wegen der CIA-Foltervorwürfe Strafanzeige gegen Bush und andere gestellt.

4. Weihnachtsrecht: Manche Rechtsfragen tauchen immer nur zur Weihnachtszeit auf.

5. Weihnachtsfeier in der Kanzlei: Für manche ist die betriebliche Weihnachtsfeier die Höchststrafe, wie sieht sie in Großkanzleien aus?

Haufe Online Redaktion

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