14.11.2014 | Was Sie wissen sollten

Fünf Fundstücke für Juristen

Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Manche suchen einen Anwalt und finden ihn im Internet. Andere beschimpfen einen Angeklagten und schießen dabei über's Ziel hinaus. Manche vertickern Lösungen für Examensklausuren, andere kaufen sie, weil sie Angst vor den hohen Durchfallquoten haben. Manche wollen in Würde sterben und andere verteidigen die Menschenwürde preiswürdig gegen staatliche Gewalt.

Einsatz bei der Website: Dass Rechtsanwälte mit einer Internetseite im WWW vertreten sein sollten, hat sich herumgesprochen. Doch es macht nur Sinn mit einer guten.

Augenmaß im Plädoyer: Ein Staatsanwalt muss einem Angeklagten keinen Honig um's Maul schmieren - als moralisch degeneriert sollte er ihn trotzdem nicht bezeichnen.

Wahlrecht beim Tod: Das Sterben steht zur Disposition, im Bundestag und in den Medien wird die Sterbehilfe unter dem Pseudonym Sterbebegleitung heftig diskutiert.

Betrug beim Staatsexamen: Ein Richter bereicherte sich anscheinend an der Examensangst von Jurastudenten. Schafft hier nicht auch ein archaisch strenges Examen den Nährboden für Straftaten?

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet in der Agenda 50 mit den Fundstücken:

Mandat versauen:  Im Gerichtssaal sieht man manchmal, wie man einen Mandanten auf keinen Fall vertreten sollte.

Traumhochzeit planen: Bei der Partnersuche für die Anwaltskanzlei sollte systematisch vorgegangen werden.

Erfolgshonorar nutzen: Die allermeisten Anwälte schrecken vor dem Anbieten eines Erfolgshonorars zurück. Das schadet auch Mandanten.

Schmerzgrenzen überschreiten: Rechtsschutzversicherer überschlagen sich selten bei der Bearbeitung eines Schadensfalls. Manchmal grenzt das an Sabotage.

Schlange füttern:  Schmerzgrenzen überschreitet auch, wer Kindern ihre Zwergkaninchen leihweise abschwatzt, um sie dann an seine Riesenschlange zu verfüttern --> Knast.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Juristen, Richter