07.11.2014 | Was Sie wissen sollten

Fünf Fundstücke für Juristen

Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Welt ist ziemlich schlecht. Das merken immer wieder auch Juristen. Da gibt es Rechtsschutzversicherer, die fast alles versuchen, um einen Versicherungsfall leistungsfrei zu überstehen. Dann gibt es Anwälte, die ihren Mandanten auf eine Strafsache schlechter vorbereiten als auf einen Kindergeburtstag, weshalb er in jede Stolperfalle tappt. Das alles toppt noch eine Frau, die einem 15-Jährigen seine Zwergkaninchen leihweise abschwatzte und sie dann, anstatt sie zurückzugeben, an ihre Riesenschlange verfütterte. Sie kommt zumindest in Haft.

Mandat versauen: Wer Anwaltskollegen im Gerichtssaal bei der Arbeit zusieht, kann meist etwas lernen -  manchmal auch, wie man einen Mandanten auf keinen Fall vertreten sollte.

Traumhochzeit planen: Partnersuche ist auch im richtigen Leben nicht einfach - zumindest bei der Partnersuche für die Anwaltskanzlei sollte aber systematisch vorgegangen werden.

Erfolgshonorar nutzen: Die allermeisten Anwälte schrecken vor dem Anbieten eines Erfolgshonorars zurück. Das schadet auch Mandanten, die sich einen aussichtsreichen Rechtsstreit auf andere Weise nicht leisten können.

Schmerzgrenzen überschreiten: Rechtsschutzversicherer überschlagen sich selten bei der Bearbeitung eines Schadensfalls. Hier mal wieder der Fall einer Sachbearbeitung, die manche Sabotage übertrifft.

Schlange füttern:  Schmerzgrenzen überschreitet auch, wer Kindern ihre Zwergkaninchen leihweise abschwatzt, um sie dann an seine Riesenschlange zu verfüttern. Das kann - Justitia hat doch ein weiches Herz - sogar in den Knast führen. 

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet in der Agenda 49 mit den Fundstücken:

Fall Arnold abgeschlossen: Der Fall des Lehrers, den eine Kollegin mit einer Lügengeschichte lange Jahre hinter Gitter brachte.

Staat als Anstifter: Eigentlich soll Vater Staat Straftaten verhindern und nicht dazu anstiften.

Auswahl der Anwaltssoftware: Wer eine neue Kanzleisoftware sucht, sollte sich vorher ein paar Gedanken machen und wissen, was er braucht und will.

Anwalts-Hirn: Eine Professorin hat Juristenhirne vermessen und Auswirkungen des Jurastudiums auf das menschliche Gehirn erforscht.

Autokorrektur: Wenn die Textverarbeitung juristische Begriffe und Abkürzungen immer wieder stur verdreht, gibt es ein einfaches Gegenmittel.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Juristen, Richter