24.10.2014 | Was Sie wissen sollten

Fünf Fundstücke für Juristen

Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Staat soll Straftaten verfolgen, nicht dazu anstiften - so sieht es der EuGH. Verurteilen soll er möglichst nur, wenn wirklich eine Straftat vorliegt. Doch das ist nicht immer auf den ersten oder zweiten Blick feststellbar. Juristen sind schließlich auch nur Menschen und machen eben manchmal Fehler, wenn auch manchmal sehr folgenschwere. Nun hat sich eine Professorin an die Erforschung von Juristenhirnen  gemacht. Interessantes Thema, denn: Kein Kopf ist nur rund.

Fall Arnold abgeschlossen: Der Fall des Lehrers, den eine Kollegin mit einer Lügengeschichte lange Jahre hinter Gitter brachte, scheint sein gerichtliches Ende erreicht zu haben.

Staat als Anstifter: Eigentlich soll Vater Staat Straftaten verhindern oder zumindest verfolgen. Stiftet er statt dessen zu ihnen an, ist das zumindest für den EuGH nicht o.k.

Auswahl der Anwaltssoftware: Wer eine neue Kanzleisoftware sucht, sollte sich vorher ein paar Gedanken machen und wissen, was er braucht und will.

Anwalts-Hirn: Eine Professorin hat Juristenhirne vermessen und analysiert und Auswirkungen des Jurastudiums auf das menschliche Gehirn erforscht.

Autokorrektur: Wenn die Textverarbeitung juristische Begriffe und Abkürzungen immer wieder stur verdreht, gibt es ein einfaches Gegenmittel.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet in der Agenda 48 mit den Fundstücken

Turnaround des Gerichts: Schwierig, wenn das Gericht im Verfahren heimlich einen Haken schlägt und sich entgegen seiner rechtlichen Hinweise entscheidet

Turnaround in der Anwaltskanzlei: Schwierig, wenn der Gewinn der Kanzlei bei gleichbleibenden Kosten sinkt. Dann ist es Zeit für eine Kehrtwende.

Justiz und Meinungsfreiheit: Auch Richter, Staatsanwälte und andere Würdenträger müssen sich gelegentlich verbal etwas gefallen lassen.

Täterfixierte Justiz und Mordopfer: Stehen die Täter, selbst bei Mordprozessen, so im Fokus des Verfahrens, dass das Mordopfer erneut untergeht?

Justiz, rechtsradikal unterwandert? Bayern hat einen Richter eingestellt, der schon öffentlich mit rechtsradikalen Hassgesängen "brilliert" hat.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Juristen, Richter, Kanzleisoftware