10.10.2014 | Was Sie wissen sollten

Fünf Fundstücke für Juristen

Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Falsche Angaben im Mahnbescheid verhindern die Hemmung  der Verjährung. Ein fröhlicher Zecher wollte gerade volltrunken sein Auto starten, als die Polizei an die Seitenscheibe klopfte. Die Anklage wegen Trunkenheit am Steuer überzeugte nicht, er hatte (noch) kein Fahrzeug geführt.

Der erschlichene Mahnbescheid: Wer im Antrag auf einen Mahnbescheid falsche Angaben macht, darf sich nicht auf die Hemmung der Verjährung berufen = Rechtsmissbrauch.

Der erboste Anwalt:  Ein Anwalt hat den Außenminister angezeigt, weil der dem Ausspionieren seiner beruflichen und privaten Mails und Anrufe durch NSA Vorschub geleistet  hat.

Die unzulässige Revision: Wenn der Anwalt die Revisionsbegründung komplett aus Schreiben des Mandanten zusammensetzt und sich davon auch noch erkennbar distanziert, ist die Revision unzulässig.

Der richtige Augenblick: Manchmal kommen die Freunde und Helfer genau im passenden Moment, etwa wenn man völlig volltrunken sein Auto startklar macht - aber noch nicht losgefahren ist.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet in der Agenda 47 mit den Fundstücken

Ergebnisse des Juristentags: Der Juristentag ist vorbei. Hier einige Tagungsergebnisse.

Toter Anwalt in Kopenhagen: Ein Anwalt wurde in einem Sorgerechtsprozess vom Schwiegervater seines Mandanten erschossen.

Unausgegorene Sexualstrafrechtsreform? Zur Verschärfung des Sexualstrafrechts gibt es Kritik vom DAV.

0 Gramm Toleranz: Eine ungnädigere Richterin verhängte wegen ca. 0,001 Gramm Haschisch (Besitz) eine Geldstrafe.

Kuriose Kanzleinamen: Manche Kanzleien legen sich bei der Suche nach klangvollen Namen schwer ins Zeug.

Haufe Online Redaktion

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