25.07.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Anwälte müssen mit der Zeit gehen. Dazu gehört tägliche und intensive Beschäftigung mit dem Internet, eine ordentliche Kanzlei-Website und gründliches Filzen der eingehenden E-Mails. Schlamperei kann hier teuer werden. Teuer werden könnten auch die Polizeieinsätze, die einige Bundesländer den Fußballclubs in Rechnung stellen wollen, wenn besonders hohes Krawallrisiko bei einem Spiel erhöhte Polizeipräsenz erfordert. Die Clubs sind dagegen.

Anwalt abgeschmettert: Trotz Rechts auf rechtliches Gehör kann eine Revision wortlos abgeschmettert werden, ohne Begründung und mündliche Verhandlung, aber einstimmig. Das ist laut BVerfG auch verfassungskonform.

Anwalt im Internet: Eine neue Studie zeigt, wie Anwälte das Internet beruflich nutzen.

Anwälte in der Mail: Nicht optimal nutzt ein Anwalt seinen Internetanschluss, wenn er zwar den Posteingang im Auge behält, aber nicht täglich den Spam-Ordner durchforstet.

Anwalt als Akkordarbeiter: Anwälte wollten mit 3500 fast identischen Klagen 6,6 Mio Anwaltshonorar einstreichen. Sie hatten dafür eine Massenklage - leider verjährt - losgetreten und 34.000 Anleger eines den Bach runter gegangenen Fonds angesprochen.

(Anwalt) auf dem Fußballplatz: Nach der Sommerpause will die Bremer Bürgerschaft ein neues Gebührenrecht beschließen. Fußballclubs sollen sich künftig an den Kosten beteiligen, wenn Spiele mit hohem Krawallpotential ein verstärktes Beamtenaufgebot erfordern. Die DFL winkt ab: Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit sei allein Aufgabe des Staates. Doch gilt das auch für die damit verbundenen Kosten?

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Vgl. auch unsere frühere Surffunde im Internet in der Agenda 36 mit den Fundstücken:

Gute Fahrt: Vorschriften für Autofahrer im Ausland alle Regeln,Tempolimits und Bußgelder.

Urlaubsorte: Auch eine Baustelle kann ein lohnendes Reiseziel sein.

Geld kann nicht bar genug sein! Minijobs für Studenten und Referendare.

Public Viewing der anderen Art: Polizeikamera verletzt die Versammlungsfreiheit - Demonstranten fühlten sich gestört.

Exzessive Toilettennutzung:  Eile und Weile gilt nicht auf den "stillen Örtchen" der USA.  60 Minuten innerhalb 10 Tagen sind erlaubt.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Internet, Fonds