04.07.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Die WM macht auch vor dem BGH nicht Halt: Jetzt wird dort der Ruf nach einem Weltklasse-Libero-Senat laut. Auch sonst ändern sich die Sitten. Versorgungswerke dürfen unkollegial gegen ihre Mitglieder vollstrecken, Roben werden künftig mit dem jeweiligen Fachanwaltstitel bestickt und damit trikotähnlicher und - ab heute wird für die Kanzlei geworben, wenn auch nicht unbedingt an der Bande.

Sorgerecht neutral zusprechen: Ein Novum, das Mut macht, ein Gericht in Tunesien hat das Sorgerecht für vom tunesischen Vater entführte Kinder der deutschen Mutter zugesprochen.

Mandanten gewinnen:  Ohne Mandate läuft in in der Kanzlei nichts. Wie kommt man an Sie?

Zulassung widerrufen: Es ist nicht unkollegial und sittenwidrig, wenn ein Versorgungswerk mit einer Vollstreckung gegen eine Anwältin den Widerruf ihrer Zulassung anstößt.

Roben besticken: Der letzte Schrei, lassen Sie sich Ihren Fachanwaltstitel auf die Robe sticken!

....................................................................................................

Vgl. auch unsere frühere Surffunde im Internet Agenda 32 mit den Fundstücken:

Aufgewärmte Juristenschelte: Mit einem griffigen Feindbild kann man in den Medien punkten. Jetzt traf es mal wieder die Anwälte - sie taugen nix.

Juristen regeln die WM: Damit in Brasilien kein Spieler verdurstet, ist die Trinkwasserversorgung gerichtlich abgesichert.

Gründungshilfe für Juristen:  Kanzleigründung ist eine unternehmerische Herausforderung, ein guter Businessplan muss her.

Juristische Finessen der Gegendarstellung: Eine erfolgreiche Gegendarstellung ist juristische Millimeterarbeit.

Juristischer Modeblog: Kleider machen Leute, das gilt auch vor Gericht. Notfalls müssen Anwälte als Styleberater einspringen.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Zulassung, Versorgungswerk