20.06.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Vor Gericht ist es manchmal wie beim Fußball. Bei robuster Gangart gibt es je nach Schiedsrichter für die Beteiligten eine rote Karte oder auch nicht.  Anbei haben wir fünf elfmeterträchtige Fundstücke mit unterschiedlichem Ausgang entdeckt.

Diskriminierung: Zu dick für eine Stelle als Geschäftsführerin im Gesundheitsbereich? Das Arbeitsgericht Darmstadt meint: Korpulenz ist kein Diskriminierungs-Kriterium.

Mediation: Parteiische Unparteilichkeit durch Versicherungs-AGB? Das LG Frankfurt verbietet es: Rechtsschutzversicherung darf den Mediator nicht vorschreiben.

Selbstjustiz: Darf man einen Straftäter entführen, damit er im Ausland eine gerechte Strafe erhält? Es wirft Fragen auf: Der Fall Kalinka.

Schildbürgerstreich: Was bedeutet "Werktags von 7-19 Uhr" genau? Das OLG Brandenburg sagt: Ein Spezialparkverbot gilt auch am Feiertag.

Wehrhafte Schiedsrichter: Was tun bei aggressiven Fußballspielern? FIFA erlaubt Schiedsrichtern Einsatz von "Freistoß-Spray" gegen reklamierende Spieler.

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Vgl. auch unsere frühere Surffunde im Internet Agenda 31 mit den Fundstücken:

1. Hitze am Arbeitsplatz:  Arbeitgeber darf Fürsorgepflicht nicht unterschätzen.

2. Fußballfieber: Wie viel Fußball ist am Arbeitsplatz erlaubt und was müssen Arbeitgeber beachten?

3. WM-Tippspiele: Zocken während der Arbeitszeit kann zur Kündigung führen.

4. WhatsApp: Die AGB in englischer Sprache sind deutschen Verbrauchern nicht zuzumuten.

5. Digitalisierung von Büchern: Das Einscannen von Büchern an US-Universitäten ist weiterhin erlaubt.

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)