21.03.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Durch Quersubventionierung wird die Arbeit an brotlosen Fällen in Anwaltskanzleien seit Jahrhunderten mit Gewinnen aus lukrativen Fällen mitfinanziert. Das hat seit jeher flächendeckende Rechtsberatung erst möglich gemacht. Nach einer Soldan-Studie steht dieses System vor dem Kollaps. Außerdem: kippelige Eheverträge, tagende Strafverteidiger, postender Justizminister und Kritik am Kölner Landgericht.

1. Abgehängt? Gibt es in Sachen Rechtsberatung bald eine 2-Klassen-Gesellschaft in  Deutschland - vergleichbar der medizinischen Versorgung?

2. Abgezockt? Ein Ehevertrag kann durch einseitige Lastenverteilung nach § 138 BGB teilnichtig oder gesamtnichtig sein. Wann kippt er ganz?

3. Abgewickelt? Beim 38. Strafverteidigertag geht es vom 21.-23.3 um Bedeutungsverlust der Hauptverhandlung und die Reform des Prostitutionsrechts, die erneut zu Lasten berufstätiger Frauen zu gehen droht.

4. Abgeschrieben? Arbeitet das LG Köln erfolgreich daran, das inkompetenteste Gericht Deutschlands zu werden?

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet:

Agenda 20 mit den Fundstücken:

1. Berufsgeheimnis gewahrt:  Strafverteidiger wahren ein Berufsgeheimnis und dürfen nicht belauscht werden. Das gilt auch für ein abgehörtes Telefonat zur Mandatsanbahnung.

2. Lob verteilt:  Manchmal lobt ein Anwalt einen Staatsanwalt. Das kann sogar lustig sein.

3. Schlussstrich gezogen: Hoeneß greift nicht nochmal an - "Der Runde geht ins Eckige"

4. Verriss riskiert?  Anwälte stehen ständig unter Beobachtung durch fleißige Internetbewerter.

5. Anwalts-Thriller: Der Jurist als Filmfigur. 

Haufe Online Redaktion

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