14.03.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Lange Jahre ist es her, dass sich so viele, auch Nichtjuristen, für einen Prozess interessiert haben, wie in dieser Woche den im Münchner Justizpalast. Doch das Leben geht weiter, in Bayern und bei den Juristen. Es gibt das Berufsgeheimnis, ein lustiges Loblied eines Verteidigers, Noten für Anwälte im Internet und einen teuflischen Anwalts-Thriller.

1. Berufsgeheimnis gewahrt:  Wenn ein Strafverteidiger mit einem Mandanten kommuniziert, gilt das Berufsgeheimnis: Es darf nicht gelauscht werden. Das gilt - so der BGH - auch schon für ein abgehörtes Telefonat zur Mandatsanbahnung.

2. Lob verteilt:  Manchmal lobt ein Anwalt einen Staatsanwalt. Das kann sogar lustig sein. Besonders wenn dabei auch farbenfrohe Schilderungen für die sonstigen Prozessbeteiligter abfallen.

3. Schlussstrich gezogen: Hoeneß greift nicht nochmal an - "Der Runde geht ins Eckige": Schlaue Taktik, Kurzschluss, Erschöpfung oder ernsthafte Einsicht?

4. Verriss riskiert?  Anwälte stehen, wie fast alle Dienstleister, mittlerweile fast ständig unter Beobachtung durch fleißige Internetbewerter und Notengeber - cool bleiben.

5. Anwalts-Thriller gedreht: Der Jurist als Filmfigur. Diesmal: "Der Anwalt des Teufels" - Samstag, 15. März, um 20.15 Uhr bei Vox.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet:

Agenda 19 mit den Fundstücken:

1. Keine Konkurrenz: Müssen sich Anwälte Sorgen wegen der digitalen Konkurrenz machen?

2. Kein Anlass: Wie ein Streit im Linienbus zur Anzeige wegen sexueller Belästigung führen kann.

3. Kein Hindernis: Laut VG Berlin sind Silikonimplantaten kein Hinweis auf geminderte Leistungsfähigkeit einer Polizistin.

4. Keine Leidenschaft:  Auch bei Prozessen gegen Prominente sollte die Justiz einen kühlen Kopf bewahren.

5. Kein Zutrittsrecht:  Wer bei einem Unfall auf der Autobahn aussteigt und angefahren wird, den trifft ein Mitverschulden.

Haufe Online Redaktion

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