07.03.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Was zeichnet einen guten Juristen aus? Er kennt das Gesetz, kann stets einen kühlen Kopf bewahren, unterscheidet zwischen Wichtigem und Unwichtigem, besitzt Menschenkenntnis und fürchtet keine Konkurrenz, selbst wenn sie von Maschinen droht.

1. Keine Konkurrenz:  die Zahl der mobilen Rechtsmaschinen im Internet nimmt zu - müssen sich Anwälte Sorgen wegen der digitalen Konkurrenz machen?

2. Kein Anlass: Tatmotiv aus nichtigem Anlass bei Falschbeschuldigung - wie ein Streit im Linienbus zur Anzeige wegen sexueller Belästigung führen kann.

3. Kein Hindernis:  Polizistin mit Silikonimplantaten - nach Ansicht des VG Berlin kein Hinweis auf geminderte Leistungsfähigkeit.

4. Keine Leidenschaft:  bei Prozessen gegen Prominente steht die Justiz im Rampenlicht - warum sie besser einen kühlen Kopf bewahren und sich am Gesetz orientieren sollte.

5. Kein Zutrittsrecht:  bei Unfällen bleibt man besser im Auto - wer eine Autobahn betritt und hierdurch einen Gesundheitsschaden erleidet, muss sich in der Regel ein beachtliches Mitverschulden entgegenhalten lassen.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet:

Agenda 18 mit den Fundstücken:

1. Betrugsstrafe für Abmahnmissbrauch:  Verurteilung wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges.

2. Sonderzahlung für Arzttermin:   Augenärztin der Erpressung schuldig?

3. Sanktionen für Leiharbeitsmissbrauch: BAG-Präsidentin will nicht in Klagen wegen Leiharbeit ertrinken

4. Anwaltskammer-Beobachtung für Prozesse:  BGH sagte: Nein!

5. Faschings-Outfit für Anwälte:  Narrenkappe statt Robe

Haufe Online Redaktion

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