21.02.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Diese Woche war viel los - in der Welt und für Juristen. Straftaten werden zunehmend erst in den Medien angeklagt und abschließend im Gerichtsaal (nicht) verurteilt. Selbst Anwälte gehen dazu über, Übeltäter auf dem ganz kurzen Dienstweg via Facebook zu jagen. Doch trotz aller Auflösungserscheinungen soll 2014 ein Compliance-Jahr werden - zumindest für den deutschen Mittelstand.

1. Auf Vetter ist Verlass:  Auch wenn die Mehrheit zur Frage eine rechtmäßigen Durchsuchung bei Edathy klaglos auf Moral setzt, Udo Vetter wagt weiter den Blick in die StPO. 

2. Auf den Onlinehandel kommt Neues zu:  Zur Jahresmitte muss der Onlinehandel neue AGB und Widererufsbelehrungen bereit halten - die EU setzt beim Verbraucherschutz ab 13.6. auf Einheitlichkeit.

3. Auf Compliance achten:  Korruption und andere Unarten grüßen von nah und fern, 2014 aber soll für den deutschen Mitteldstand das Compliance-Jahr werden.

4. Auf Mandanten-Daten achten:  NSA ist überall, wie schützt der Anwalt seine Daten in und vor der Cloud?

5. Auf Facebook "Verbrecher" jagen?  Auch Anwälte sollten sich in ihrem gerechten Zorn nicht dazu verleiten lassen, auf Facebook zum Halali gegen echte oder vermeintliche Straftäter zu blasen.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet:

Agenda 16 mit den Fundstücken:

1. Ministers Mitteilung: Hättest du geschwiegen, wärest du  im Amt geblieben? Schon ist von Geheimnisverrat die Rede.

2. Richters Tempo: Ein Richter will unabhängig und ordentlich seine Arbeit tun.

3. Mutters Rente: Der Richterbund warnt. Die Mütterrente könnte eine Verfahrensflut von Berichtigungen bei Versorgungsausgleichen nach sich ziehen.

4. Vaters Heimkosten: Können auch die Heimkosten schlechter Eltern von den Kommunen beim Nachwuchs eingetrieben werden?

5. Anwalts Frage:  Wer vor Gericht zu spät aufgibt, beißt sich vergebens auf die Lippe: 

Haufe Online Redaktion

Schlagworte zum Thema:  Verbraucherschutz