14.02.2014 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Recht gesurft im WWW: Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Eine spannende Woche. Der Fall eines verdächtigten Ex-Abgeordneten droht die Regierungsmannschaft zu dezimieren. Der Richterbund warnt vor der Mütterrente und der BGH kümmert sich um die Heimkosten für den verlorenen Vater. Dann war da noch ein lahmer oder gewissenhafter Richter und der Anwalt, der dem Zeugen ein Ohr abfragte.

1. Ministers Mitteilung: Hättest du geschwiegen, wärest du  im Amt geblieben? Der Fall Edathy weitet sich aus. Schon ist von Geheimnisverrat die Rede.

2. Richters Tempo: Ein Richter will unabhängig und ordentlich seine Arbeit tun. So ist es vom Gesetz auch vorgesehen, allein: die Vorgesetzte drängt auf Eile.

3. Mutters Rente: Der Richterbund warnt. Die Mütterrente könnte eine Verfahrensflut von Berichtigungen bei Versorgungsausgleichen nach sich ziehen, wenn der geschiedene Mann am Rentenzuwachs teilnehmen will.

4. Vaters Heimkosten: Können auch die Heimkosten schlechter Eltern von den Kommunen beim Nachwuchs eingetrieben werden? Was fiskalisch Sinn macht, kann menschlich bitter sein.

5. Anwalts Frage:  Wer vor Gericht zu spät aufgibt, beißt sich vergebens auf die Lippe: Manchmal spuckt ein Zeuge dann noch das Falsche aus.

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Vgl. auch unsere früheren Surffunde im Internet:

Agenda 15 mit den Fundstücken:

Arzthaftung:  Auch wenn eine Operation folgenschwer ausgeht, ist ein Schmerzensgeldanspruch nicht gewiss.

Arme Täter?  Tätern, die sich zu Opfern hochstilisieren.

ADAC: Was droht dem "Maulwurf", der die Interna ans Licht gebracht hat?

Anwaltsserie: Anwalt Liebling ist in Rente - dafür kommen jetzt auf "Vox" die amerikanischen "Suits".

Haufe Online Redaktion

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