20.12.2013 | Recht gesurft im WWW

Fünf Fundstücke für Juristen

Fünf Fundstücke für Juristen
Bild: Haufe Online Redaktion

Fundstücke für Juristen zur Weihnachtszeit: Wird Prozessieren nach der Reform für Bedürftige Luxus? Waren die Redtube-Abmahnanwälte etwa Teil einer Bande? Darf das Finanzamt in die Kanzlei, um Finanzen von Mandanten zu durchleuchten? Warum kam die Justiz nach dem Auschwitzprozess nicht mehr richtig voran? Zuletzt, ganz weihnachtlich, ein juristischer Adventskalender.

1. Wenn das gute Recht unbezahlbar wird - führt die Reform der Prozesskosten- und Beratungshilfe dazu, dass Bedürftige es künftig deutlich schwerer haben, ihre Rechtsangelegenheiten gerichtlich zu verfolgen?

2. Wenn Rechtsfälle auch nach 50 Jahren noch nicht abgeschlossen sind - am 20.12.1963 begann mit dem Auschwitz-Prozess die stockende Aufarbeitung der NS-Verbrechen durch die deutsche Justiz.

3. Wenn ein Adventskalender aus kuriosen Urteilen besteht - dann geht nicht nur Juristen ein Licht auf

4. Wenn das Finanzamt hinter einzelnen Mandantendaten her ist - manchmal kommt der Betriebsprüfer außer der Reihe in die Kanzlei, weil sich das Finanzamt für die Finanzgebahren eines Mandanten interessiert.

5. Wenn der Jäger nach und nach zum Gejagten wird - Handelte es sich bei der Redtube -Abmahnwelle um gemeinsamen, bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Betrug? Auch das LG Köln geht auf Distanz.

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Haufe Online Redaktion

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