11.11.2011 | Kanzleitipps

Knigge im Beruf: Visitenkarten müssen tipptopp sein, denn sie sind Ihre Visitenkarte

Bei Visitenkarten ist Nachlässigkeit tabu. Ihre Gestaltung lässt auf Professionalität schließen - oder eben nicht. "Bloß nicht am Bahnhof am Automaten ausdrucken", warnt der Etikette-Trainer Hans-Michael Klein. "Und keine handschriftlichen Änderungen!"

Nicht von Hand auf den neuesten Stand bringen

Handschriftliche Änderungen seien allenfalls im äußersten Notfall gestattet, erläutert der Vorsitzende der Deutschen Knigge Gesellschaft. In Ordnung ist dagegen, zum Beispiel die eigene Handynummer per Hand auf der Rückseite zu notieren. "Das ist wie eine persönliche Widmung, da weiß der Empfänger, dass nicht jeder sie bekommt."

 

Nicht knautschen und nicht knicken

Visitenkarten dürfen ins Portemonnaie gesteckt werden - die eigenen wie die von anderen. Die elegantere Alternative ist allerdings ein Visitenkartenetui aus Metall. Wer eine Visitenkarte überreicht bekommt, kann dann sie darin gleich stilecht unterbringen. "Das ist auch ein Zeichen der Wertschätzung", sagt Klein. Es signalisiere dem Gegenüber "Du bist mir wichtig", wenn die Visitenkarte so aufbewahrt wird, dass sie keine Eselsohren bekommt.

 

Passend zu Person und Profession

Auch Farbe, Form und Logo sollten stimmig sein. Da ist bei Künstlern, im Marketing oder im Nagelstudio eine andere Form, Schrift und Farbgebung gefargt, als bei Bank, Anwalt oder Steuerberater.

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